Justiz und Polizei Essen Untaten 01 – inszenierte „räuberische Erpressung“ Verschwörungen… (01)/ Staatsanwaltschaft Essen, Polizei Essen, Polizeidirektion Essen-Süd, KK 34, Amtsgericht Essen, Staatskriminalität, Verschwörung

Ladies and Gentlemen! (warum nicht: “Sehr geehrte Damen und Herren!” ? – Weil es keine Herren gibt und weil es total verkehrt ist, den Mann über die Frau und gar auf eine Stufe mit einem Gott (“Herr” ist auch ein Synonym für den Christengott) zu stellen! Oder würden Sie zu einer Frau “Herrin” sagen????)

Im Zuge meines Einsatzes für den marrokanischen Staatsbürger Bayyoud, der erkennbar unter Vorbringung teilweise erkennbar falscher, teilweise zumindest nicht beweisbarer Anschuldigungen angeklagt und in U-Haft gesperrt war, erfuhr ich auch davon, wie bereits vor Jahren ein Verbrechen seinerseits konstruiert und zur Anklage gebracht wurde:

Eine damalige Nachbarin des Mostafa Bayyoud, die kurz zuvor Besuch von der Polizei gehabt haben soll, zeigte den Mostafa Bayyoud an, weil er sie mehrmals verabl bedroht und schließlich verbal erpresst habe – dabei triug sie Einzelheiten vor.

Allerdings: Die Nachbarin war eine türkische Seniorin, die weder Deutsch, noch sonst eine andere Sprache als Türkisch sprach, während Mostafa Bayyoud kein Türkisch sprach!

Obwohl diese Zeugin nur unter Hinzuziehung eines Dolmetschers vernommen werden konnte, wurde nicht danach gefragt, in welcher Sprache Bayyoud mit ihr gesprochen haben soll!

Die deutsche Übersetzung dessen, was sie dann auf Türkisch von sich gab, reichte der StA Essen dann aus, um ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung gegen Mostafa Bayyoud zu eröffnen, also wegen eines Verbrechens  (Mindeststrafe 1 Jahr).

Irgendwie kam es der StA dann wohl doch merkwürdig vor, und sie stellte das Verfahren nein.  Doch da hatte Bayyoud längst Sztrafanzeige gegen die Staatsanwaltschaft erstattet, weil er bereits die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens unter solchen Umständen als Rechtsbeugung betrachtetet, zumal er nach Worten von Insidern auch Gründe hatte, von einer konstruierten Falschbeschuldigung unter Mitwirkung der Essener Polizei von der Polizeidirektion Süd, KK 34, auszugehen.

Wegen der Strafanzeige von Mostafa Bayyoud erföffnete die Staatsanwaltschaft Essen dann das von ihr selbst eingestellte Verfrahren wegen räuberischer Erpressung wieder und trieb es bis zur Anklage vor Gericht.

Dem Gericht war dann wohl schnell klar, dass es die verbalen Attacken nicht gegeben haben konnte, und es kam zum Freispruch aus tatsächlichen Gründen.

Hier kann man sich die Strafakte bis hin zum Urteil ansehen, um die bisherigen Angaben zu überprüfen:

2009-bayy-angebl.raeuberische-erpressung

Jahre später sprach  Bernd Schreiber, Inhaber des Blogs Beamtendumm, den Richter an, der Mostafa Bayyoud von Vorwurf der räuberischen Erpressung freigesprochen hatte, und fragte ihn, ob denn damals nicht wegen falscher Anschuldigung gegen die Zeugin hätte vorgegangen werden müssen. Darauf antwortete der Richter mit „Ja“, doch das sei nicht seine Aufgabe, sondern die der Staatssanwaltschaft gewesen….

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